Bildungspolitik und Bildungsentwicklung: Gesetzgebung und by Martina Wennemann

By Martina Wennemann

Diese historisch angelegte empirische Bildungsanalyse untersucht, inwieweit sich gesetzliche Regelungen der Jugend-, Erwachsenen- und Weiterbildung (1969 bis 1994) in ihrer Entwicklungsdynamik auf Institutionen, Anbieter und Nachfrage auswirken. In der vorliegenden Arbeit wird die Gesetzgebung in den Bereichen Jugend-, Erwachsenen- und Weiterbildung für den Zeitraum von 1969 bis 1994 mit ihren Auswirkungen auf die Bildungsnachfrage, -teilnahme und -ressourcen untersucht. Ziel ist es festzustellen, ob und in welcher Weise ein politischer Gestaltungswille, der in Gesetzen, Erlassen und Verordnungen zum Ausdruck kommt, die intendierten Reaktionen bzw. Verhaltensänderungen unter den Akteuren im jeweiligen Bereich auslöst. Diese Wirkungsanalyse wird aufgrund von plausiblen Interpretationen der zusammengetragenen Fakten vorgenommen. Anschließend werden die Auswirkungen der jeweiligen Rechtsänderungen auf ausgewählte quantitative Indikatoren eruiert. Den Abschluß bilden eine Klassifizierung der Steuerungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen.

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29 f. D. h. das Jugendamt ist nicht verpflichtet, diese Aufgaben in vollem Umfang selbst durchzufilhren. Es muß nur dafilr Sorge tragen, daß die erforderlichen Institutionen und Veranstaltungen geschaffen bzw. durchgefilhrt werden. Entspannung, Spaß, Freude und Abenteuer Rechnung tragen, wie auch deren Interesse an der Aneignung von Wissen und Fertigkeiten. Zu den Veranstaltungen im Bereich Freizeithilfen gehörten z. B. Sportwettkärnpfe, Musikkurse, Tanz, Theater, Foto- oder Videokurse. Zu den Institutionen in diesem Bereich zählten u.

Zentraler Aspekt der Ermessensausübung ist - immer unter der Voraussetzung, daß Maßnahmen geeignet sind (§ 74 Abs. 3 KJHG) - der Grundsatz der Gleichbehandlung, der Ungleichbehandlungen zwischen freien und öffentlichen Trägern und zwischen verschiedenen freien Trägern verhindern soll. So bestimmt § 74 Abs. 5 KJHG, daß bei der Förderung gleichartiger Maßnahmen mehrerer Träger unter Berücksichtigung ihrer Eigenleistungen gleiche Grundsätze und Maßstäbe anzulegen sind. Werden gleichartige Maßnahmen von freien und öffentlichen Trägern durchgeführt, so sind bei der Förderung die Grundsätze und Maßstäbe anzuwenden, die für die Finanzierung der Maßnahmen der öffentlichen Jugendhilfe gelten.

Als wichtigste Funktion wurde die Förderungsfunktion sowohl den Jugendämtern (§ 5 JWG), als auch den Landesjugendämtern (§ 20 JWG), der obersten Landesbehörde (§ 22 JWG) und der Bundesregierung(§ 25 JWG) übertragen. Für die Jugendämter wurde gern. §§ 5 und 7 JWG eine allgemeine Förderungsfunktion für Einrichtungen und Veranstaltungen der Jugendarbeit festgesetzt. Darüber hinaus sollte auch eine Förderung der Ausund Fortbildung der Mitarbeiter der freien Träger und die Errichtung und Unterhaltung von Jugendheimen, Freizeitstätten und Ausbildungsstätten erfolgen.

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