Darwin und der Darwinismus (Beck Wissen) by Franz M. Wuketits

By Franz M. Wuketits

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Mit 36 Private Veränderungen Abb. 4: Charles Darwin, 1840, Aquarell von George Richmond Vermählung mit Emma Wedgwood 37 Emma «hatte sich Darwin», wie Ronald W. Clark kommentiert, «den Prototyp der viktorianischen Ehefrau ausgewählt, die ihr Leben der Aufgabe widmete, für ihren Mann zu sorgen und in regelmäßigen, geziemenden Abständen Kinder zu gebären» (Charles Darwin, S. 80). Wahrscheinlich hätte er sein Lebenswerk ohne den steten Beistand seiner Frau nie vollenden können (Abb. 4). Am 8. November 1838 – Emma zu heiraten, war also beschlossen – fuhr Darwin nach Maer, wo drei Tage später Verlobung gefeiert wurde.

Ebensowohl das Ei, den Samen oder das Junge abändern wie den Erwachsenen» (Über die Entstehung der Arten, S. ). Ein gewisser Schwachpunkt war, daß Darwin wenig über Vererbung wußte und zum Teil falsche Vorstellungen davon hatte. Die Vererbungslehre wurde erst 1866 vom Augustinerabt Gregor Mendel (1822–1884) begründet, zunächst aber praktisch von niemandem wahrgenommen und erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt. Mendel erkannte richtig, daß bei der sexuellen Fortpflanzung die elterlichen genetischen Potenzen nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern sich in jeder neuen Generation auch neu ordnen.

Anhänger und Gegner Das Erscheinen dieses Buches alarmierte, wie nicht anders zu erwarten war, sofort kirchliche Kreise. Sein Autor leugnete die Schöpfung, rechnete mit großen Zeiträumen für die Geschichte der Erde und des Lebens und lehnte die Existenz eines universellen göttlichen Plans ab. Aber das Buch spaltete auch die gelehrte Welt in zwei Lager. Die Widerstände gegen Darwin waren sehr groß, und zwar durchaus auch unter Naturforschern. Manche akzeptierten zwar seine Grundgedanken, blieben aber in vielen Punkten skeptisch oder lehnten die Konsequenzen der neuen Lehre ab.

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