Der primäre Volumenersatz mit Ringerlactat by A. O. Tetzlaff (auth.)

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22 Die Bedeutung des Natriums Beim schweren traumatischen oder hamorrhagischen Schock sowie bei schwerem EZV-Defizit im Coma diabeticum, bei Ileus, Peritonitis und anderen Erkrankungen ist der Bedarf an elektrolytfreiem Wasser infolge der Freisetzung von korpereigenem Wasser sehr stark reduziert, wahrend die Gefahr der Wasserintoxikation bei eingeschranktem EZV unverhaItnismaBig groB ist. Eine andere Frage betrifft den pH der Infusionslosung. Wie viele andere parenterale Losungen (u. a. Dextran), so hat auch die Ringerlactat-Losung einen relativ niedrigen pH (6,4-6,5, und mit 5 %igem Glucosezusatz 4,9).

SchlieBlich kommt es zu Proliferations- und Organisationsvorgangen im Interstitium, ja sogar zur Ausbildung einer ausgepragten interstitiellen Lungenfibrose. Der Autor vermutet, daB die Dauerbeatmung mit erhahter Sauerstoffkonzentration anfanglich zu einer Kapillarschadigung und damit zum eiweiBreichen adem fiihrt und gIeichzeitig durch Aufhebung des negativen intrathorakalen Druckes den Abtransport des EiweiB iiber die Lymphbahnen erschwert. Er spricht daher von einer "Beatmungslunge". Da die Anfangsstadien dieses Geschehens auch ohne Beatmung gefunden werden, ist es jedoch wahrscheinlicher, daB die Beatmung mit haherer Sauerstoffkonzentration ein Dberleben und damit die Ausbildung der spateren Stadien iiberhaupt erst ermoglicht hat.

Kolloid-osmotischer Druck 33 Da es erst bei einem positiven interstitiellen Fltissigkeitsdruck zur Ausbildung von Odemen kommt, bedeutet ein normaler negativer Druck einen Sieherheitsfaktor gegen das Odem. Weitere Sieherheitsfaktoren liegen im Abtransport des tiberfltissigen Volumens tiber einen vermehrten Lymphstrom, der gleiehzeitig auch die im Interstitium liegenden Plasmaproteine hinausschwemmt, und dadurch den kolloid-osmotischen Druck der interstitiellen Fliissigkeit vermindert, wahrend er den des Plasmas mit dem Einschwemmen dieser EiweiBkorper erhoht.

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