Der weiße Reiter by Bernard Cornwell

By Bernard Cornwell

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Brüllte ich ihn an. �Dein Verhalten ist ungebührlich», herrschte mich Alfred an. �Das hier hat Ubba zu Fall gebracht», entgegnete ich und zückte Schlangenhauch, mein Schwert. Und das war mein nächster Fehler. Während ich im Winter als eine der an Guthrum ausgelieferten Geiseln in Werham festgesessen hatte, war in Wessex ein neues Gesetz beschlossen worden, das mit Ausnahme der königlichen Leibwache jedermann streng untersagte, in Anwesenheit des Königs eine Waffe zu ziehen. Mit diesem Verbot sollte nicht nur Alfred geschützt, sondern auch verhindert werden, dass Streitereien unter seinen Gefolgsleuten womöglich tödlich endeten.

Seid gute Christen! » Die drei Männer waren Friesen. Sie gehörten, wie mir schien, zu Alfreds Armee, waren aber nun, da der König mit dem Feind verhandelte, statt zu kämpfen, fahnenflüchtig geworden. Die Friesen stammen von der anderen Seite des Meeres, und nur ein einziger Grund zieht sie hierher: Geld. Irgendwie hatten die drei den jungen Dänen in ihre Gewalt gebracht, und das nutzten sie aus, solange er am Leben blieb. Das mochte noch eine Weile der Fall sein, denn er war gut. Ein kräftiger junger Sachse zahlte seine drei Pennys, bekam ein Schwert in die Hand gedrückt und hieb ungestüm auf den Gefangenen ein.

Ich war inzwischen außer mir vor Wut und brüllte laut; aufgeschreckt starrten mich alle an. Der Bischof, in dem ich den obersten Hirten von Exanceaster erkannte, derselbe Mann, der mich und Mildrith getraut hatte, runzelte nervös die Stirn. Nur Alfred schien ungerührt. Dann aber erhob er sich zögernd und sah mich an, während ihm seine Frau Ælswith mit dem |21|verkniffenen Gesicht, das man von ihr kannte, irgendetwas ins Ohr flüsterte. », brüllte ich durch die Zeltkapelle. Alles schwieg. Es war nicht meine Absicht gewesen, den Gottesdienst zu stören, aber nun hatte unbändiger Stolz und rasende Wut Besitz von mir ergriffen.

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