Die Bankerin by Andreas Franz

By Andreas Franz

Der erfolgreiche Jungunternehmer David Marquardt ist betrogen worden und steht vor dem Nichts. Hilfe erh?lt er von einer Bankerin. Allerdings ist deren Hilfsbereitschaft an sehr merkw?rdige Bedingungen gekn?pft.

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Sie sagte »Danke« und »Bis morgen«. Und als er in der Tür stand: »Einen Moment noch. « Die Kettenraucherin zündete sich eine Zigarette an und trank den Rest Cognac aus ihrem Glas und sagte ruhig: 59 »Der Vertrag wäre also hiermit besiegelt. Sie sollten immer daran denken, was alles für Sie davon abhängt. Und noch etwas – keine Telefonate, weder Sie bei mir noch ich bei Ihnen. Keine Kontakte. « Er zog leise die Tür ins Schloß, drückte den Aufzugknopf, der Lift setzte sich mit einem Surren in Bewegung, stoppte fast geräuschlos.

Er ging ins Wohnzimmer, sie hatte die Flasche stehengelassen, absichtlich, wie er annahm. Trotz 56 der Übelkeit trank er noch einen Cognac, an diesem Abend tat er sowieso lauter Dinge, die gegen seine bisherigen Lebensregeln verstießen. Dann ging er zurück ins Schlafzimmer, ließ sich rücklings aufs Bett fallen. Ein kurzer Blick zur Uhr, halb zehn. Johanna wartete bestimmt längst, machte sich wahrscheinlich Sorgen. Sie war an und für sich kein ängstlicher Typ, doch ihrer Meinung nach sollte man sich nach Einbruch der Dunkelheit in Frankfurt nicht mehr allein auf die Straße wagen.

43 »Deswegen werde ich es Ihnen auch erklären. Es gibt für mich Mittel und Wege, Sie von Ihren Schulden zu befreien, ohne daß die Bank etwas davon merkt. « Er schwitzte, der Kragen seines Hemdes wurde zu eng, seine Hände zitterten kaum merklich, allein der Gedanke an Schuldenbefreiung hatte etwas Spannendes. « fragte sie mit kühlem Spott. »Ich habe noch nie …« »Sie haben noch nie und ich auch nicht«, unterbrach sie ihn schnell. « »Wieso ausgerechnet in meinem Fall? « Pause, dann: »Ach ja, die Bedingungen«, sagte sie nachdenklich, neigte den Kopf etwas nach links, drückte ihre Zigarette aus und zündete sich gleich eine neue an, schwenkte den Cognac im Glas und schüttete den brennenden Inhalt wie Wasser in sich hinein, ohne den Mund zu verziehen, sah kurz zu Boden, dann ihn direkt an.

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