Die Integration von Individuum und Organisation by Jurgen Deeg, Jurgen Weibler

By Jurgen Deeg, Jurgen Weibler

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152). Damit ist Organisation unverzichtbar, wenn es darauf ankommt, das Zusammenwirken von Menschen in Leistungserstellungsprozessen optimal zu gestalten. Aus diesem Grund stellt Organisation generell einen bedeutenden Erfolgsfaktor von Unternehmen dar (vgl. Krüger 1994, S. ) und ist auch als strategischer Wettbewerbsfaktor in den letzten Jahren wiederentdeckt worden (vgl. Schirmer 2000, S. 1). Sie hilft komplexe Handlungssituationen und eine ungewisse Zukunft zu bewältigen und ist damit eine auch aus ökonomischer Perspektive effektive und unter bestimmten Umständen überlegene Form sozialer Kooperation (vgl.

Adler/Borys 1996; Adler 1999). Beispiele hierfür finden sich gelegentlich bei Interessenverbänden oder Parteien. Fluktuierende Hierarchien (Heterarchien) durchbrechen die Starrheit herkömmlicher hierarchischer Ordnungen, indem Verantwortlichkeiten und Kompetenzen zwischen den Mitgliedern immer wieder neu ausgehandelt werden (vgl. Reihlen/Rohde 2002). Fluktuierende Hierarchien sind also Verhandlungssysteme, in denen Mitglieder die hierarchische Struktur mit ihren Regeln, Rollen und Zuständigkeiten untereinander aushandeln (pluralistische Entscheidungsfindung).

Monokratische Disziplinierung mittels hierarchischer Unterordnung schafft also Zeit- und damit Effizienzvorteile, auf die – wie schon Max Weber erkannte – moderne Unternehmen unter ihrem hohen Geschwindigkeitsdruck und geforderten Reaktionstempo nicht verzichten können (vgl. Walter-Busch 1996, S. 100). Somit kann auf das hierarchische Prinzip in komplexen Systemzusammenhängen nicht flächendeckend verzichtet werden (vgl. auch Krüger 1985, S. 292). h. die Unabhängigkeit von Subsystemen (vgl. Kühl 2002, S.

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