Die Lügen des Weißen Hauses. Wie die Regierung Bush die Welt by Hans Leyendecker

By Hans Leyendecker

Auf der Spur der Schwindler und Drahtzieher im Weißen Haus - Hans Leyendecker zeigt, wer warum lügt

Lügen, Verdrehungen, Manipulationen sind Bestandteil der amerikanischen Politik geworden. Mitglieder ultrarechter Zirkel, an die Schaltstellen der Macht gelangt, versuchen, ihre politischen Visionen umzusetzen.
Hans Leyendecker schildert die Methoden, deren sich die Hardliner im Weißen Haus bedienen. Er beschreibt das Wirken zentraler Hintermänner, erzählt, auf welche Weise die Globalkrieger um Wolfowitz und Rumsfeld die Mär von der Bedrohung durch den Irak erfanden, und beleuchtet die Karrieren von einem knappen Dutzend der engsten Mitarbeiter Bushs. An vielen Fallbeispielen macht Leyendecker deutlich, wie die Bush-Regierung heuchelt, täuscht und Tatsachen verfälscht - und welch verheerende Folgen dies hat: Nicht nur das amerikanische Rechtssystem bleibt auf der Strecke, sondern auch die Glaubwürdigkeit der united states. Wohin steuert die letzte Supermacht? Und welche Interessen leiten sie wirklich?

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Bush Präsident wurde, veröffentlichte das PNAC das 90seitige Strategiepapier «Rebuilding America’s Defenses: Strategy, Forces and Resources for a New Century». Darin wird gefordert, die USA müssten künftig in der Lage sein, mehrere große Kriege gleichzeitig zu führen und zu gewinnen – wie den Krieg gegen den Irak. Das bedinge einen wesentlich höheren Rüstungsetat, einschließlich neuer Atomwaffen. Es gelte, für alle möglichen atomaren Bedrohungen gerüstet zu sein – über das amerikanischrussische «Gleichgewicht» hinaus.

Paul Wolfowitz mag das Hirn der aggressiven amerikanischen Außenpolitik sein, Richard Perle ist ihr Lautsprecher, und Donald Rumsfeld gibt eine Mischung aus Kriegsführer und Woody Allen. Aber die treibende Kraft hinter allem ist Richard «Dick» Cheney. Ohne ihn läuft nichts in Washington. Die britische Zeitung The Economist hat ihn einmal mit einem Kurien-Monsignore verglichen. » Etliche Bücher und unzählige Artikel sind über Cheney im Laufe seiner langen politischen Karriere geschrieben worden.

Selbst hoch angesehene, eher auf Abwägung bedachte Institute wie die Hoover Institution oder das Center for Strategie and International Studies (CSIS) forderten, als Reaktion auf den Terror gegen Amerika, eine Neubewertung der Irakpolitik. Der einstige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter sah sich bemüßigt, eine Warnung auszusprechen: vor der «Gruppe von Konservativen», die «lang gehegte Ambitionen unter dem Deckmantel des Kriegs gegen den Terrorismus» verfolgen wollten. Besorgt nahmen Carter und viele andere Demokraten wahr, dass 40 sich auf der ganz rechten Seite inzwischen ein engmaschiges neokonservatives Netzwerk von Stiftungen, Institutionen, Hochschulzirkeln und Advocacy Think Tanks gebildet hatte, das zwar noch nicht so finanzstark war wie die alteingesessenen, eher liberalen Stiftungen, aber plötzlich mit einer Definitionsmacht versehen, die die Mitte dominierte.

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