Die Mensuralnotenschrift des Zwœlften und Dreizehnten by Gustav Jacobsthal

By Gustav Jacobsthal

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57). Bei Veränderungen durch Pausen wie in den andern modi. (Beisp. ) Der fünfte modusligirt so viel als irgend möglich ~nd schliesst mit einer brev·is oder semibrevis (Beisp. 59). Die Aenderung des modus bedingt auch eine Aenderung der Ligaturen. Der Tractat Franco's von Cöln ist ausser seiner Klarheit auch desshalb so wichtig, weil er auf die gleichzeitigen und vorangegangenen Schriftsteller Rücksicht nimmt und von ihnen, wie er selbst sagt, das Gute beibehält, ihre Irrthümer aber zu vertreiben sucht.

Alle modi jedoch kommen bei ihm nur als perfecti vor. 45 Wenn der Anonymus VII. nun an verschiedenen Stellen ausspricht, dass nur in gewissen modi flir eine Note eine Anzahl anderer ihrem Werthe gleichkommender Noten (per aequipollentiam) eintreten könne, und wenn er ferner nur gewissen modi gestattet, in gewisse andere (per convenientiam) überzugehen, so zeigt sich hierin, wie sehr die Melodiebildung hinsichtlich ihrer rhythmischen Gestaltung noch durch gewisse eben angedeutete Schranken gebunden wurde, welche ihr die modi auferlegten.

Beisp. ) Hierdurch wird auch die zweite Note der Ligatur semtbrevis. Die 1e t z t e No t e ist longa '(ligatura perfecta, cum perfectione), 1. wenn sie gerade über der vorletzten steht (wobei die Vereinigung zu einer figura obliqua ausgeschlossen ist). (Beisp. ) 2. wenn sie tiefer steht als die vorletzte (ebenfalls mit Ausschluss der figura obliqua). (Beisp. ) Die letzte Note ist brevis (ligatura imperfecta, sine perfectione, auch cum imperfectione), 1. wenn sie höher steht, als die vorletzte, ohne dass sie gerade über derselben steht, wie bei der longa (hier ist figura obliqua erlaubt, wenn auch nicht gebräuchlich).

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