Die Prognose von Wahlergebnissen: Ansatze und empirische by Jochen Groß

By Jochen Groß

Mit Geleitworten von Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans und Prof. Dr. Thomas Hinz

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Hintergrund dieser – häufig scharf formulierten – Kritik ist das Postulat, dass sich Wähler in ihrer Entscheidung durch die Publikation von Wahlabsichtsfragen auch aufgrund der eigenen Uninformiertheit und Unselbständigkeit beeinflussen lassen. Dies würde von den Meinungsforschungsinstituten, welche nicht selten als Handlanger ihrer politischen Auftraggeber aufträten, zumindest in Kauf genommen (etwa Albrecht 1988; Rückmann 1972; Scharp 1958). In diesem Kontext werden jenseits normativer Einwände verschiedene mögliche Wirkungen von publizierten Meinungsumfragen auf die Wählerentscheidungen diskutiert.

B. Klein/Plötschke 2000). Ebenfalls häufiger findet man Zeitreihenanalysen (Pappi/Bytzek 2007; Schaffer/Schneider 2005). Eine weitere methodische Innovation bezieht sich auf die Anwendung neuer Designs. Im Rahmen der Surveyforschung werden etwa verstärkt faktorielle Surveys eingesetzt (Klein/Rosar 2005a, 2005b, 2009) und auch Experimente gewinnen an Bedeutung (Gschwend/Hooghe 2008). In thematischer Hinsicht ist ebenfalls eine Verbreiterung des Spektrums zu beobachten. So nimmt die zunächst nur von Kirchgässner (1976, 1984) aufgegriffene Diskussion um das economic voting einen größeren Stellenwert ein (vgl.

42 2 Ansätze zur Prognose von Wahlergebnissen zufolge äußerst schwach ist, belegen Skalabans (1988) Auswertungen die Existenz eines bandwagon-Effekts im Rahmen der US-Präsidentenwahlen 1980 und 1984. Auch für Großbritannien gehen McAllister und Studlar (1991) von der Existenz des bandwagon-Effekts aus. Entgegen dieser Befunde können Gallup und Rae (1940) keine Hinweise auf entsprechende Effekte finden und auch die jüngeren Studien von Ansolabehere und Iyengar (1994) sowie Blais et al. (2006) negieren entsprechende Effekte.

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