Emotionen - Entwicklung und Regulation by Manfred Holodynski

By Manfred Holodynski

Jammernde Säuglinge mit flehendem Blick zur Mutter, vor Supermarktkassen auf dem Boden liegende tobende Zweijährige, competitive Schulkinder– und dann?

Die Entwicklung der Emotionen und ihre legislation lässt sich nicht auf wenige Lebensjahre eingrenzen. Ebenso wenig kann guy sie losgelöst vom soziokulturellen Kontext betrachten.

Hier geht es um die zentralen Fragen der Emotionsentwicklung: used to be entwickelt sich eigentlich genau wenn guy von Emotionsentwicklung spricht? Gibt es eine soziale Genese emotionaler Prozesse? Welche Bedeutung haben frühe soziale Interaktionen zwischen type und Bezugsperson?

Emotionen entwickeln sich von Geburt an bis ins Erwachsenenalter hinein. Erstmals werden in einem Buch Entwicklungstheorien der Emotionen über die Lebensspanne hinweg erläutert.

Wenn Sie sich für die Entwicklung von Emotionen und ihre legislation interessieren und verstehen wollen, warum guy keine Erwachsenen tobend vor Supermarktkassen auf dem Boden liegen sieht, empfehlen wir Ihnen dieses Buch.

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3 2 Dynamisch-systemisches Emotionsparadigma: Emotion als evolvierendes System Das dynamisch-systemische Paradigma ist ein disziplinenübergreifendes Paradigma, das zu erklären sucht, wie sich Systeme entwickeln (Haken 1977; Kauffman 1993; Prigogine u. Stengers 1984). Dabei wird angenommen, dass sich aus dem z. T. zufallsbedingten und vor allem rekursiven Zusammenwirken der zahlreichen Systemelemente eine kohärente Systemstruktur aufbaut und dieser selbstorganisierende Prozess im Laufe der Entwicklung weitere komplexere Strukturen entstehen lässt.

So ist es in der Emotionsforschung zunehmend Konsens, auch den Säugetieren – und erst recht unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen und Bonobos, – Emotionen zuzusprechen, und zwar mit all den genannten Komponenten wie Appraisalprozessen und Handlungsbereitschaft in Form von Erleben, Ausdruck und physiologischen Reaktionsmustern (Bard 1998; Suomi 1984). Es ist aber offensichtlich, dass selbst Schimpansen und Bonobos im Unterschied zum Menschen über ein weitaus geringeres Emotionsinventar verfügen, das sich zudem in artspezifisch sehr stabilen Emotionsformen äußert, was beim Menschen gerade nicht der Fall zu sein scheint (vgl.

B. den Körper auf eine Gefahr hin fluchtbereit zu aktivieren). Statt dessen sollte man sich mit der Vorstellung vertraut machen, dass Emotionsformen auch ausschließlich eine semiotische Funktion, eine Zeichenfunktion, haben können (z. B. die Gefahr nur signalisieren, ohne eine Fluchtbereitschaft zu aktivieren). Nur unter der Bedingung, dass Emotionsformen ausschließlich als Zeichen für die Person selbst benutzt werden, ist es prinzipiell möglich, dass sie in ihrem subjektiven Gefühl Körper- und Ausdruckszeichen 17 18 19 20 1 Dabei sei klargestellt, dass auch die subjektiven Erlebensformen immer an objektiv messbare hirnphysiologische Prozesse gebunden sind.

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