Energie-Effizienzbewertung von Gebäuden: Anforderungen und by Kai Schild

By Kai Schild

Endlich ist es geschafft! Nach einem langen und kalten iciness, sowie einem arbeitsreichen Frühling, haben wir das Buch zur Energieeinsparverordnung EnEV 2009 mit einem Umfang von 336 Seiten fertig gestellt. Die neueste Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) ist am 01. Oktober 2009 in Kraft getreten und soll wesentliche Eckpunkte des von der Bundesregierung im August 2007 in Schloss Meseberg aufgelegten integrierten Energie- und Klimaprogramms im Einklang mit den Zielen der Europäischen Kommission für mehr Klimaschutz umsetzen. In dem Aktionsplan für Energieeffizienz (2007 bis 2012) hat sich die Europäische Union das Ziel gesetzt, den Energ- bedarf so zu steuern und zu verringern, beziehungsweise den Energieverbrauch so zu bee- flussen, dass bis zum Jahr 2020 insgesamt 20 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs ein- spart werden. Durch die mit der neuen EnEV einhergehenden Verschärfung des Anforderungsniveaus im Gebäudebereich um durchschnittlich etwa 30 % und die zusätzlich einzuhaltenden Anfor- rungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) bekommt die Fachplanung der thermischen Bauphysik und der Anlagentechnik einen immer höheren Stellenwert. In der heutigen wirtschaftlich schwierigen Zeit ist es wichtig, dass neu geplante Gebäude trotz der erhöhten gesetzlichen Anforderungen wirtschaftlich realisiert werden können. Die Planung eines effizienten und wirtschaftlichen Gebäudes ist ohne fachlich kompetente Fachingenieure aus den Bereichen der Bauphysik und der technischen Gebäudeausrüstung nicht mehr möglich. Dieses Buch soll einen bestmöglichen Überblick zur Energieeinsparverordnung und den in Bezug genommenen Normen, Gesetzen und Verordnungen vermitteln und den Umfang von Energieeinsparnachweisen an Hand von praktischen Beispielen zeigen.

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6 Berechnung der CO2-Emissionen eines Gebäudes 31 gieträger spezifischen, CO2-Emissionen zu multiplizieren und auf die jeweilige Bezugsfläche zu beziehen. 6-1) AB Darin ist: Qf,i = Endenergiebedarf für den Energieträger i in kWh fCO2,i = CO2-Emissionsfaktor für den Energieträger i in g CO2/kWh AB = Bezugsfläche (Nutzfläche bzw. Nettogrundfläche) in m² Die Problematik bei der Berechnung der CO2-Emissionen liegt dabei in der Größenordnung der CO2-Emissionsfaktoren. Da die EnEV 2009 nicht vorgibt, auf welcher Datenbasis diese Faktoren zu ermitteln sind, bleiben Interpretationsspielräume offen.

Die „Richtlinien für die Ermittlung der Verkehrswerte (Marktwerte) von Grundstücken (WertR)“ [14] Anhaltspunkte liefern. In der dortigen Anlage 7 werden neben den Normalherstellungskosten (NHK) für Gebäude auch Nutzungsdauern für unterschiedliche Gebäudetypen angegeben. 1 zu begrenzen. Gleiches gilt für Kälteverteilungs- und Kaltwasserleitungen und zugehörige Armaturen. Die Wärmedämmung ist in der Regel konzentrisch um die gesamte Rohrleitung anzuordnen. Alternativ ist es möglich, die Begrenzung der Wärmeabgabe durch eine nicht konzentrische Anordnung des Dämmstoffes sicherzustellen, wenn der größere Teil der Dämmstoffumhüllung der Kaltseite bzw.

H. demjenigen, der die Wärmeabgabe nicht kontrollieren kann) zugewandt ist. Dabei ist die Gleichwertigkeit der Dämmwirkung nachzuweisen. Der Gleichwertigkeitsnachweis ist im Zulassungsverfahren der jeweiligen Rohrdämmung zu führen. 5-1 Wärmedämmung von Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen, Kälteverteilungs- und Kaltwasserleitungen sowie Armaturen1) 1 1 2 Art der Leitungen/Armaturen Mindestdicke der Dämmschicht, bezogen auf eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(mK) 2 Innendurchmesser bis 22 mm 20 mm 2) 3 Innendurchmesser über 22 mm bis 35 mm 30 mm 2) 4 Innendurchmesser über 35 mm bis 100 mm gleich Innendurchmesser 5 Innendurchmesser über 100 mm 6 Leitungen und Armaturen nach den Zeilen 2 bis 5 in Wandund Deckendurchbrüchen, im Kreuzungsbereich von Leitungen, an Leitungsverbindungsstellen, bei zentralen Leitungsnetzverteilern 1/2 der Anforderungen der Zeilen 2 bis 5 7 Leitungen von Zentralheizungen nach den Zeilen 2 bis 5, die nach dem 31.

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