Fabian. Die Geschichte eines Moralisten by Erich Kästner

By Erich Kästner

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Vernetztes Wissen: Organisationale, motivationale, kognitive und technologische Aspekte des Wissensmanagements in Unternehmensnetzwerken

Martin Ahlert, Günther Blaich und Jan Spelsiek untersuchen, inwiefern motivationale Aspekte des Wissenstransfers, den move von Wissen beeinflussende Faktoren und technologische Aspekte zusammengeführt werden können, um als foundation zur systematischen Gestaltung des Wissenstransfers zu dienen. Sie entwickeln eine dating administration Balanced Scorecard zur Gestaltung und Evaluierung des Wissenstransfers in Unternehmensnetzwerken.

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Fragte Fabian. »Du willst Macht haben. Du willst, träumst du, das Kleinbürgertum sammeln und führen. Du willst das Kapital kontrollieren und das Proletariat einbürgern. Und dann willst du helfen, einen Kulturstaat aufzubauen, der dem Paradies verteufelt ähnlich sieht. Und ich sage dir: Noch in deinem Paradies werden sie sich die Fresse vollhauen! Davon abgesehen, daß es nie Zustandekommen wird… Ich weiß ein Ziel, aber es ist leider keines. Ich möchte helfen, die Menschen anständig und vernünftig zu machen.

Aber, mein Herr, auch wenn Sie an die Macht kommen, werden die Ideale der Menschheit im Verborgenen sitzen und weiterweinen. « »Unsere Führer…«, begann der Mann. »Davon wollen wir lieber nicht reden«, unterbrach ihn Labude. Das Auto hielt. Fabian klingelte am Portal des Krankenhauses. Der Portier öffnete. Krankenwärter kamen und trugen die Verletzten aus dem Wagen. Der wachhabende Arzt gab den Freunden die Hand. « fragte er lächelnd. »Heute nacht sind insgesamt neun Leute eingliefert worden, einer mit einem schweren Bauchschuß.

Das Auto fuhr an. Der andere blickte dem Wagen nach. « rief er. Doch das Auto war schon weit weg, und das rote Schlußlicht konnte ein 61 Glühwürmchen sein. Dann besann er sich und stellte fest, was er in der Hand hielt. Es war ein Fünfzigmarkschein. 62 Achtes Kapitel Studenten treiben Politik • Labude sen. liebt das Leben • Die Ohrfeige an der Außenalster Labudes Eltern bewohnten im Grunewald einen großen griechischen Tempel. Eigentlich war es kein Tempel, sondern eine Villa. Und eigentlich bewohnten sie die gar nicht.

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