Handbuch Essstorungen und Adipositas (German Edition) by Stephan Herpertz, Martina de Zwaan, Stephan Zipfel

By Stephan Herpertz, Martina de Zwaan, Stephan Zipfel

Essstörungen und Adipositas: Beide Störungsbilder haben eine zunehmende Prävalenz und führen zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen, wenn nicht gar zum Tod. Beiden Krankheitsbildern ist gemein, dass Sie generell als schwer therapierbar gelten, Rückfälle, wenig Krankheitseinsicht und eine oft langwierige Therapie sind die Folgen. Das Herausgeber- und Autorenteam hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Aspekte der Störungen wissenschaftlich kompetent und auf Grundlage der aktuellsten Datenlage zu erläutern und gleichzeitig Wege für die Behandlung auf zu zeigen. Besonderer Wert wurde auf ein schulenunabhängiges Konzept und auf Therapierichtlinien gelegt, die pharmakologische und psychotherapeutische Elemente verknüpfen. Als Nachschlagewerk und Behandlungsleitlinie ist das Buch wertvoll sowohl für angehende Psychiater, Psychotherapeuten, Psychosomatiker und klinische Psychologen als auch für erfahrene Kollegen in Klinik und Praxis.

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Entwicklungsverläufe zei- 11 2 gen aber, dass es sich nur um eine relative Abnahme handelt und Frauen im Vergleich zu Männern weiterhin ein größeres Ausmaß an Unzufriedenheit mit dem Gewicht haben, Diäten durchführen und ein gestörtes Essverhalten zeigen. Die off ffensichtliche Beziehung zwischen dem im westlichen Kulturkreis verbreiteten Schlankheitsideal, gestörtem Körperbild und gestörtem Essverhalten insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen hat zur Frage geführt, ob diese Phänomene sowie auch die manifesten Essstörungen, Anorexia nervosa (AN) und Bulimia nervosa (BN), kulturgebundene Symptome bzw.

Die Konfrontation mit Vorbildern von schlanken Frauen kann schon ausreichen, um bei Mädchen gewichtsreduzierende Maßnahmen einzuleiten, ohne dass sie bereits zuvor unzufrieden mit ihrem Gewicht waren. Jungen vergleichen sich ähnlich häufig fi wie Mädchen mit ihren gleichgeschlechtlichen Peers bezüglich ihres Aussehens. Jungen möchten ebenso gut aussehen wie die attraktiven Peers, Mädchen wollen jedoch besser als ihre attraktiven Peers aussehen. Präventive Ansätze müssten daher realistische Vergleichsobjekte vermitteln, um die Jugendlichen vor der Entwicklung einer Unzufriedenheit mit ihrem Körper zu schützen.

Essen großer Nahrungsmengen, wenn man sich körperlich nicht hungrig fühlt 4. Alleine essen aus Verlegenheit über die Menge, die man isst 5. Ekelgefühle gegenüber sich selbst, Deprimiertheit oder große Schuldgefühle nach dem übermäßigen Essen Es besteht deutliches Leiden wegen der Essanfälle. Die Essanfälle treten im Durchschnitt an mindesten 2 Tagen in der Woche für 6 Monate auf. Die Essanfälle gehen nicht mit dem regelmäßigen Einsatz von unangemessenen kompensatorischen Verhaltensweisen einher (z.

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