Hype um Hybriditat: Kultureller Differenzkonsum und by Kien Nghi Ha

By Kien Nghi Ha

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Vernetztes Wissen: Organisationale, motivationale, kognitive und technologische Aspekte des Wissensmanagements in Unternehmensnetzwerken

Martin Ahlert, Günther Blaich und Jan Spelsiek untersuchen, inwiefern motivationale Aspekte des Wissenstransfers, den move von Wissen beeinflussende Faktoren und technologische Aspekte zusammengeführt werden können, um als foundation zur systematischen Gestaltung des Wissenstransfers zu dienen. Sie entwickeln eine courting administration Balanced Scorecard zur Gestaltung und Evaluierung des Wissenstransfers in Unternehmensnetzwerken.

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Auch andere Forschungsin­ stitute haben bereits ihr Interesse an ähnlich gelagerten Experimente bekun­ det. Diese Praktiken setzen damit eine Forschungsreihe fort, die bereits über eine längere Geschichte verfügt.

Freilich bemerkt er dabei, daß ihm keines recht auf den Leib paßt - er wechselt und wechselt. Man sehe sich das neunzehnte Jahrhundert auf diese schnellen Vorlieben und Wechsel der Stil­ Maskeraden an; auch auf die Augenblicke der Verzweiflung darüber, daß uns >nichts steht< -. Unnütz, sich romantisch oder klassisch oder christlich oder flo­ rentinisch oder barokko oder >national< vorzuführen, in moribus et artibus: es >kleidet nichtKos­ tüme<, ich meine der Moralen, Glaubensartikel, Kunstgeschmäcker und Reli­ gionen, vorbereitet, wie noch keine Zeit es war, zum Karneval großen Stils, zum geistigsten Faschingsgelächter und Übermut, zur transzendentalen Höhe des höchsten Blödsinns und der aristophanischen Welt-Verspottung.

4 I Durch das sterile. patentrechtlich geschützte und nur von wenigen internationalen Konzernen kommerziell vertriebene Hybridsaatgut entstehen neue Abhängigkeiten und Zugangsbeschränkungen. Darauf beruhende Un- Hybride Revolu tion I 43 »Helden der Wissenschaft« (Berlan/Lewontin 1998) geforderte Glau­ be, diese Geiseln der Menschheitsgeschichte mit einer technologi­ schen »Wunderwaffe« besiegen zu können,5 durch neuere Hybridi­ sationsmöglichkeiten des »bio-genetic engineering« an Zulauf ge­ wonnen.

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