Identität und Inklusion im europäischen Sozialraum by Elisabeth Klaus, Clemens Sedmak, Ricarda Drüeke, Gottfried

By Elisabeth Klaus, Clemens Sedmak, Ricarda Drüeke, Gottfried Schweiger

Die im Zusammenhang mit Europäischer Identität und Inklusion aufgeworfenen Fragen nach Gelingen oder Scheitern von Teilhabe, Integration, Partizipation und Identifikation sind vielschichtig und vielfältig. Das machen die hier aus unterschiedlicher wissenschaftlicher Perspektive versammelten Beiträge deutlich. Aus soziologischer, kommunikationswissenschaftlicher, politologischer, theologischer, sportsoziologischer und linguistischer Perspektive thematisieren die Beiträge Probleme von Inklusion oder Exklusion in der Europäischen Union und reflektieren die damit aufs Engste verknüpfte Schwierigkeit der Schaffung einer europäischen Identität. Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Kommunikations- und Sozialwissenschaften, der Philosophie und Politologie sowie an PolitikerInnen und MitarbeiterInnen in NGOs, die sich mit dem Thema der europäischen Inklusion befassen.

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Genetische Untersuchungen und Persönlichkeitsrecht

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Sellner angeführt sind, nicht überraschen. Kurios ist jedoch, dass 21% der Iren zwar Gälisch als Fremdsprache benützen können, dies aber nur im Ausmaße von 6% für das Englische zutrifft. Es scheint also der Fall zu sein, dass sehr viele GälischSprecher und -Sprecherinnen monolingual sind. Während also die Eurobarometer-Umfrageergebnisse unmissverständlich auch zeigen, dass eine Anzahl von EU-Bürgern und -Bürgerinnen (56%) mindestens eine Fremdsprache spricht, 28% sogar zwei und 11% sogar drei, gaben 44% der Befragten an, keine Fremdsprache zu sprechen, um sich damit als monolinguale EU-Bürger und -Bürgerinnen zu outen.

Dass dies bislang funktioniert, resultiert aus dem bisherigen Überwiegen positiver über die negativen Effekte wohlfahrtsstaatlicher Entwicklungen. Es handelt sich nach Kaufmann um eine ,optische Täuschung‘, die individuelle Interessen ,per se‘ als legitim erscheinen lässt, obgleich das derzeitige Überwiegen positiver Effekte kein Naturzustand ist, sondern vielmehr als Ergebnis historisch bedingter institutioneller Entwicklungen begriffen werden muss (vgl. Kaufmann 1994: 366). Tabellarisch lässt sich dieser Umstand wie folgt verdeutlichen: Abbildung 2: Individuelle und kollektive Wohlfahrtsproduktion Partikularinteresse Kollektivinteresse ja nein ja Synergie Ausbeutung nein Free-Rider-Situation Soziale Desintegration In Anlehnung an Kaufmann 1994, 365.

B. ) (2001): Öffentlichkeit als gesellschaftlicher Auftrag. Klassiker der Sozialwissenschaft über Journalismus und Medien. Konstanz: UVK Rawls, John (2003): Gerechtigkeit als Fairness. Ein Neuentwurf. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Röpke, Jochen (1970): Wettbewerb, Pressefreiheit und öffentliche Meinung. In: Schmollers Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 90. Berlin: Duncker & Humblot. 171–192 Said, Edward W. (2003): Orientalism. London: Penguin Books Samuelson, Paul A. (1954): The pure theory of public expenditure.

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