Indikation zur Operation by W. Wachsmuth (auth.), Professor Dr. Georg Heberer, Professor

By W. Wachsmuth (auth.), Professor Dr. Georg Heberer, Professor Dr. Leonhard Schweiberer (eds.)

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Langer erwerbstatig — aber wie?: Mit einer Einfuhrung von Gerhard Naegele und Winfried Schmahl

Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sollen zukünftig länger erwerbstätig sein. Die gesetzliche Anhebung der Altersgrenze zum Renteneintritt und finanzielle Verschlechterung bei einem frühzeitigen Berufsausstieg bewirken jedoch nicht, daß die Beschäftigten auch länger arbeiten können. Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, die Erwerbsverläufe, die Arbeitszeit und die Arbeitsanforderungen müßten auch entsprechend "altersgerecht" organisiert und gestaltet werden.

Allgemeine Diagnostik und Therapie der Hautkrankheiten: Als Einführung in die Dermatologie für Studierende und Praktiker

Angesichts der vielen dermatologischen Lehrbiicher, die schon bestehen, ist meines Erachtens ein Wort der Entschuldigung am Platze, wenn guy ihre Anzahl weiter vermehrt. Die Entschuldigung kann nur darin liegen, daB das neue Lehrbuch sich von den bisherigen wesentlich unterscheidet, in erster Linie durch eine besondere didaktische Idee, die ihm zugrunde liegt.

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Der Jurist möge die Rechtsunsicherheit nicht verkennen, die durch überzogene Anforderungen an die Aufklärungspflicht, zumal durch eine mißverstandene Leitsatzpraxis des BGH oder gar unzulässige Verallgemeinerung, entsteht. All' diese Auflagen erfüllen zu können, ist Illusion. Beispielsweise hat eine Zusammenstellung der differentialdiagnostischen Erwägungen, Irrtümer und Komplikationen bei einer Routineoperation, nämlich der Appendektomie, etwa 200 Möglichkeiten ergeben. Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie hat daher am 27.

Der Arzt trägt Verantwortung nicht nur gegenüber dem Kranken, sondern auch gegenüber der Gesellschaft. Den Arzt früherer Zeiten, der nur seinem Beruf lebte, in Abgeschiedenheit von der großen Welt, gibt es nicht mehr und kann es nicht mehr geben. Auch die Medizin ist zum Politikum geworden, und der Arzt sieht sich zunehmend der öffentlichen Diskussion ausgesetzt. Das ist nötig und muß nicht unbedingt eine Fehlentwicklung sein, solange es sich um sachliche Auseinandersetzungen handelt, woran es leider heute allzuhäufig fehlt.

Es gibt Patienten, die auf die Aufklärung als Ausdruck des Vertrauens verzichten, das sie dem von ihnen ausgewählten Arzt entgegenbringen. Immerhin sollte der Arzt bedenken, daß sich der Patient bei einem Heilerfolg, der seinen Erwartungen nicht entspricht, vielleicht später an den Aufklärungsverzicht nicht mehr erinnert. Da ein Irrtum zu Lasten des Arztes geht, sollte der Arzt die Willensentscheidung des Verzichtes in geeigneter Form dokumentieren. Den Bedürfnissen der täglichen Praxis kommt wahrscheinlich eine stufenweise erfolgende Aufklärung am ehesten entgegen.

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