Komplexe Natur — Komplexe Wissenschaft: Selbstorganisation, by Frank Mußmann

By Frank Mußmann

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Sie wurden als philosophische (metaphysische) Probleme ohne unmittelbare Bedeutung fUr die eigene Tatigkeit empfunden. In AusnahmefaIlen f'iihrten sie ein exotisehes Dasein in der Enklave der )senior seientists<, die sieh am Ende ihrer wissenschaftlichen Karriere - rilckblickend auf ihr Lebenswerk - philosophischen Fragen widmeten, urn auch dort ihre Erfahrungen als Naturwissenschaftler einzubringen. Diese Konstellation ist durch die Quantentheorie in Bewegung geraten. Seit dem Obersehreiten der mechanistischen Erkenntnisgrenzen wurde immer wieder die Aufgabe des naiven Realismus der klassischen Physik gefordert.

Inbes. Ellenberg, Mayer, Schauermann 1986 und Trepl1987 vgl. die zusammenfassenden Darstellungen von Davies 1990; Gleick 1990; Bohm und Peat 1990. Das schlieBt natiirlich nicht aus, daB eine solche qualitative Methodenerweiterung und die entsprechenden Forschungsergebnisse ihrerseits wiederum zum Gegenstand systematisierender und mllglicherweise auch universalisierender Betrachtungen werden. (V gl. Kapitel 5) Vom Einzug des Irregularen in die Naturwissenschaften 49 c) Starke und schwache Kausalitiiten Vielen Wissenschaftlern reichten die Befunde der Quantenmechanik aus, urn weitreichende Forderungen auch fUr das naturwissenschaftliche Weltbild insgesamt zu forrnulieren.

In reiner Form finden sich diese vier Dimensionen sicherlich im klassischen reduktionistisch-mechanistischen Weltbild und Wissenschaftsverstiindnis 17 , sie werden also so nicht mehr vertreten. - Aber, alle Dimensionen (und man konnte noch mehr nennen) sind in die folgende Wissenschaftsentwicklung eingegangen. Sie waren lange Zeit dominant und finden sich in einzelnen Grundhypothesen bis heute. In bedingter Weise konnen sie von einer Reihe von Naturwissenschaftlem noch immer als Elemente ihrer disziplinaren Matrix (Kuhn) erfahren werden.

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