Krankheitserreger und Gewebsbefund bei Multipler Sklerose: by Gabriel Steiner

By Gabriel Steiner

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Von meinem Mitarbeiter HENNING habe ich den Degenerationsvorgang der Recurrensspirochäten systematisch studieren und beschreiben lassen. Man vergleiche diese Bilder mit den Degenerationsformen der Pallidae, wie sie JAHNEL 1919 gab und wie sie sich in meiner Arbeit "NISSLS Paralysestudien und der heutige Stand der Metasyphilislehre" 1 abgebildet finden. Wenn auch die Verkürzung des Einzelexemplars der Pallida kein Zeichen einer beginnenden Degeneration ist, so sind doch wohl die Einrollung und Verklumpung, die Ring-, Stern-, Schleifen-, Hantel-, Knäuel-, Kugelbildung des Parasiten ein solches Zeichen oder sagen wir vorsichtiger: Zeichen ungünstigerer Lebensbedingungen und damit Vorstufen des Untergangs.

Es scheint danach so zu sein, daß die massive Ver/ilzung der Spirochäten schon im Außenrand eines solchen Herdes zu einer Änderung der Dispersitätsphase zwischen außen und innen Anlaß gibt und daß damit in den Randpartien die schwarzdisperse Phase des Silbers an den Spirochäten entsteht, während es in den inneren Partien nur mehr zur braunen oder gelben Dispersion des Silbers kommt. 28 GABRIEL STEINER: Die Atypien der Spirochätenform sind aber mit den Angaben über Körnchenbildung , Geradestreckung , Verkürzung und Einrollung nicht erschöpft.

Men, seien keine "vollentwickelten" Spirochäten mehr vorhanden, dagegen intra· und oft auch extracellulär neben und zwischen den Lymphocyten Gebilde, die als abgebaute, zerfallene Spirochäten gedeutet werden könnten, kleine schwarze Körnchen, die zuweilen reihenförmig angeordnet seien. Aus meinen eigenen Untersuchungen bei experimenteller Kaninchenhodensyphilis kann ich bestätigen, daß die Spirochätenzahl an Stellen mit Lymphocyten. oder Plasmazellen· Infiltrationen des syphilitischen Gewebes der Hodenhüllen oder anderer Primäraffekte auffallend gering ist.

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