Kultur des Eigentums (Bibliothek des Eigentums, Band 3) by Schwabisch Hall-Stiftung

By Schwabisch Hall-Stiftung

"Kultur des Eigentums", als dritter Band der Reihe "Bibliothek des Eigentums" strebt an, in vielen Variationen ?ber das Grundthema Eigentum nachzudenken, sein Versprechen und seine Gef?hrdungen. Denn die Kultur des Eigentums hat vielerlei Auspr?gungen, von den ?ltesten wie Grund und Boden bis zu den neuesten wie Patentwesen und Copyright. Nichts davon ist abschlie?end gesichert, sondern muss Tag f?r Tag vertreten werden, gerechtfertigt und verteidigt. Dieses Buch beleuchtet in der Perspektive des Eigentums die geistesgeschichtliche Lage der Gegenwart und leitet den Blick auf die Zukunft. Nicht zuf?llig ist der Anlass der Entstehung dieses Bandes: Der seventy five. Geburtstag der Bausparkasse Schw?bisch corridor im Mai 2006 – eine establishment die eben ein Dreivierteljahrhundert f?r Eigentumsbildung und Eigentumskultur ?ber Deutschland hinaus steht.

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Vor diesem Hintergrund handelt es sich bei der Forderung nach Bürgergesellschaft um ein Demokratiemodell, das die Machtteilung zwischen Staat und Gesellschaft in Frage stellt. Es geht um Neujustierung des Verhältnisses von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Bürger. Zwar ist der Staat mit seinem Anspruch auf Allzuständigkeit an seine Grenze gelangt, gleichwohl bleibt er nach wie vor als gesellschaftlicher Problemlöser gefordert – und er kann dieser Herausforderung nicht ausweichen. Vor diesem Hintergrund gilt es, eine neue Orientierung staatlichen Handelns mit dem Leitgedanken des aktivierenden Staates zu finden.

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Das Wohneigentum spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Während die Antriebsfunktion des Privateigentums die ökonomische Grundlage für den Bürger schafft und unbestritten Voraussetzung für Eigeninitiative und Eigenverantwortung ist, wird die soziale, gemeinwohlorientierte Funktion des privaten Eigentums oftmals verkannt oder infrage gestellt. Denn Eigentum – so die Herausgeber in ihrem Vorwort zum Bericht zur Lage des Eigentums – ist nun einmal sichtbarer Ausdruck von Ungleichheit und gibt dem Individualinteresse vor dem Interesse der Gemeinschaft Vorrang.

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