Lehrbuch der Bildungssoziologie: Für Caterina by Rolf Becker (auth.), Rolf Becker (eds.)

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Diese Wahrnehmung erweist sich über die Kohorten hinweg als relativ stabil. Im Hinblick auf die Bewertung des meritokratischen Prinzips erweisen sich die jüngeren, höher gebildeten Kohorten als kritischer gegenüber der Meritokratie als ältere Kohorten – während offenbar in der Bevölkerung relative Einigkeit herrscht in der Wahrnehmung, variiert die Zustimmung zum meritokratischen Prinzip somit zwischen Bevölkerungsgruppen. 4 Kritik an Meritokratie als gesellschaftlichem Leitbild Meritokratie als Herrschaftsform und meritokratische Prinzipien (einschließlich ihrer Bestandteile wie etwa die Leistungsideologie) waren schon immer und sind immer noch vehementer Kritik ausgesetzt.

Zwar ist – den Befunden von Goldthorpe und Jackson (2003) zufolge – der Zusammenhang zwischen Bildung und Beschäftigung, insbesondere die Klassenlage, enger geworden, aber gleichzeitig auch der Zusammenhang zwischen Bildung und sozialer Mobilität. Dies wiederum widerspricht den Prinzipien der bildungsbasierten Meritokratie. Oder anders ausgedrückt: Bildung ist nicht das alleinige und entscheidende Selektionskriterium beim Berufseintritt und der beruflichen Karriere (für Deutschland: Mayer und Blossfeld 1990; Becker 1993).

Nach Goldthorpe (1996, 2003) soll sich bei fortschreitender „Meritokratisierung“ der herkunftsunabhängige Zusammenhang von Bildung und Klassenlage verstärken, während die Zusammenhänge zwischen sozialer Herkunft und Bildungserwerb auf der einen Seite und zwischen sozialer Herkunft und Klassenlage auf der anderen Seite sich abschwächen oder gar gänzlich verschwinden müssten (Jackson et al. 2005). Wenn im Zuge der Bildungsexpansion die formale Bildung für den Zugang zur beruflichen Position aufgewertet wird und der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Bildung und die Klassenlage gleichermaßen verschwindet, dann müssten Gesellschaften folglich meritokratischer werden.

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