[Magazine] Spektrum der Wissenschaft. 2008. Number 1

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Vernetztes Wissen: Organisationale, motivationale, kognitive und technologische Aspekte des Wissensmanagements in Unternehmensnetzwerken

Martin Ahlert, Günther Blaich und Jan Spelsiek untersuchen, inwiefern motivationale Aspekte des Wissenstransfers, den move von Wissen beeinflussende Faktoren und technologische Aspekte zusammengeführt werden können, um als foundation zur systematischen Gestaltung des Wissenstransfers zu dienen. Sie entwickeln eine dating administration Balanced Scorecard zur Gestaltung und Evaluierung des Wissenstransfers in Unternehmensnetzwerken.

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Seine Ansicht: Bei jedem Bewusstseinserlebnis feuert jeweils eine bestimmte, hierfür einzigartige Gruppierung von Nervenzellen aus festliegenden Hirnbereichen auf kennzeichnende Weise. 42  Susan Greenfield Susan Greenfield ist Professorin für Pharmakologie an der Universität Oxford, Direktorin der Royal Institu­ tion Großbritanniens (Gesellschaft zur Förderung und Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse) und gehört dem britischen Oberhaus an. Sie erforscht Hirnmechanismen, so auch Hintergründe von neuro­ degenerativen Erkrankungen.

Auch die schnelle Variation der von der Akkretionsscheibe ausgestrahlten Rönt­ genstrahlung sprach für die Anwesenheit sol­ cher kompakter Objekte. Doch die supermassereichen Schwarzen Löcher, die in Quasaren als Kraftwerk arbei­ ten, haben noch weit größere Bedeutung: Sie lassen sich nämlich mit der Geschichte der Galaxien in Beziehung setzen! Dies wurde möglich, weil Astronomen mittlerweile die Bewegungen von Sternen in der direkten Nachbarschaft eines Galaxienkerns messen und daraus die Masse dieses Kerns bestimmen können.

Eine davon vermutete die Ursache der Strahlung in Supernovae, die nacheinan­ der in einer gigantischen Kettenreaktion ex­ plodierten. Dieser Vorschlag setzte allerdings die Existenz einer Region mit einer sehr ho­ hen Dichte an massereichen Sternen voraus. In einer solchen Region jedoch, so das Gegen­ argument, würden sie sich schnell zu einem einzigen gigantischen Stern vereinigen, statt als Supernovae zu verglühen. Die populärste Hypothese ging sogar da­ von aus, dass ein Stern mit mehr als einer Milliarde Sonnenmassen existieren könnte.

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