Ökologische Steuerreform: Eine mikroökonomisch fundierte by Hardy Oepping

By Hardy Oepping

Der Begriff "Ökosteuern" ist in den letzten Jahren zu einem Reizwort von Politikern und Wirtschaftsvertretern geworden. Hardy Oepping analysiert die Diskussion vor dem Hintergrund der aktuellen ökonomischen Theorie.

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1 Separable Präferenzstruktur ET iJ·* = E\J' + E·"t·W· 1 J = "t'E'* J 1J . 17) Damit werden die Substitutionswirkungen Ll<]jS einer Steuersatzänderung Ll; bzw. die Gesamtwirkungen einer belastungsneutralen Steuersystemänderung von den Steuersatzelastizitäten "tj der Preise, den Kreuzpreiselastizitäten Eij, den Budgete1astizitäten Ei und den sog. "budget shares" Wj bestimmt. Üblicherweise bezeichnet man die Güter qi und qj als Komplementärgüter, wenn Eij' < 0 bzw. als Substitutionsgüter, wenn Ei/ > 0 gilt.

1) aufgefaßt werden. Wenn man die Änderung des Zeitbudgets ~ für das G-te Commoditiy als die Änderung des rationierten Produktionsfaktors "Konsumzeit" begreift, dann folgt in Anlehnung an die Theorie rationierter Güter (Neary, Roberts, 1980) aus der Lockerung dieser Restriktion ein Substitutionseffekt, der dazu führt, daß die Nachfrage nach relativ zeitsubstitutiven Gütern qG,k verringert, die Nachfrage nach relativ zeitkomplementären Gütern qG,l jedoch erhöht wird. Das Ausmaß dieser intragroup substitutions wird für eine zunächst als unverändert angenommene Budgetverteilung (Cl.

1. Quantifizierung der Substitutionswirkungen einer Ökosteuer in Abhängigkeit einer bedürfnisorientierten Güterklassifizierung Man erkennt, daß die Besteuerung notwendiger Gütern geringe Substitutionen zu anderen notwendigen Gütern und mittlere Substitutionen zu Luxusgütern auslöst, während die Besteuerung von Luxusgütern hohe Substitutionseffekte zu 2 Stcuerwirkungen bei nutzenmaximierendem Verhalten 30 Luxusgütern aber nur mittlere Substitutionswirkungen zu notwendigen Gütern hervorruft. Während durch den Substitutionseffekt eine Anpassung des Grenznutzenverhältnisses der Güter an die von der Steuerpolitik veränderte Bruttopreisstruktur erreicht wird, führt der Budgeteffekt zur Anpassung der Gesamtnachfrage an das durch die Steueränderung veränderte (Real-)Budget und damit zur Zulässigkeit des ausgewählten Wirtschaftsplans, wobei das durch den Substitutionseffekt angepaßte Grenznutzenverhältnis bewahrt wird.

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