Orthopadie und Orthopadische Chirurgie: Becken, Hufte by Christian Tschauner

By Christian Tschauner

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Vernetztes Wissen: Organisationale, motivationale, kognitive und technologische Aspekte des Wissensmanagements in Unternehmensnetzwerken

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Circumflexa femoris medialis und dorsal der N. ischiadicus, der N. cutaneus femoris posterior sowie die Vasa glutea inferiora. Lediglich auf der lateralen Seite fehlen größere Leitungsstränge. Die Zugänglichkeit zum Hüftgelenk selbst ist daher von außen in einem Feld gegeben, das vorn vom N. femoralis und hinten vom N. ischiadicus begrenzt ist (Abb. 10). Ventral ist das Hüftgelenk lateral vom vor dem Femurhals absteigenden M. rectus femoris, medial vom M. iliopsoas und dem M. pectineus bedeckt.

7 zeigt die Spannungen im Femur bei einer Beanspruchung durch ein Biegemoment M. Die Zug- und Druckspannungen liegen nach dem Wolff-Gesetz im optimalen Bereich. Wäre der Markkanal enger, würden die Spannungen an der Innenwandung unterhalb der optimalen Grenze liegen. Wird eine im Vergleich zum Knochen sehr steife Hüftendoprothese implantiert, so wird der umgebende Knochen vor allem im medial-proximalen Bereich zu stark entlastet (Huiskes u. Mitarb. 1992) und der Knochen resorbiert in diesem Bereich teilweise.

Dies gilt beispielsweise für B Ib Ia T Fb Fa Abb. 3 Umstellungsosteotomie. Durch die Osteotomie (blau) wirken die Abduktoren B nicht mehr so steil wie ursprünglich (A). Die Abduktorenkraft B und die Kontaktkraft Fb verringern sich. Fb wirkt weniger steil, was die tragende Fläche des Gelenks vergrößert. C A Ic Ia T Fc Fa Abb. 4 Kompensation insuffizienter Muskeln. Muss ein näher beim Hüftgelenk liegender Muskel C die Beckenlage stabilisieren, so erfordert sein kürzerer Hebelarm lc eine größere Muskelkraft C und vergrößert die Kontaktkraft Fc im Gelenk.

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