Recycling by Robert Günter Panz (auth.)

By Robert Günter Panz (auth.)

Das Thema soll in einen Grenzbereich der Materialwirtschaft führen, der durch die tagespolitischen Ereignisse immer größere Bedeutung für die Unternehmung gewinnt. Naturgemäß ist in einer marktorientierten Gesellschaft das verkaufs­ fähige Produkt da~ Objekt aller Anstrengungen und Leistungen. Produktion und Verkauf stehen im Blickpunkt, andere Bereiche werden als notwendig be­ trachtet, während das Gebiet der Entsorgung innerhalb der Unternehmung zu­ nächst ohne besondere Beachtung bleibt. Mit zunehmender technologischer Perfektion, finanzwirtschaftlicher Beherrschung des Produktabsatzes rückt die Güterbereitstellung zur Deckung des Bedarfs plötzlich in den Hintergrund - Schlagworte wie Konsumterror, Abfallgesell­ schaft u. ä. kennzeichnen den Wandel - und die Frage nach der Qualität der Produktion, nicht mehr des Produkts, gewinnt eine neue size. Damit wird für die Unternehmung die replacement aufgezeigt, daß es nicht so sehr auf die Qualität des Produktes ankommt, weil die Grundbedürfnisse befriedigt sind, sondern auf die Qualität der Produktion, damit die Beeinträchtigung kleiner bleibe als der Nutzen der Bedarfsbefriedigung. Diese Überlegungen zwingen die Unternehmung, einen Sektor ihrer Existenz sowohl in die Kosten- als auch in die Erlösbetrachtung einzubeziehen, nämlich den Umweltschutz mit seinen Be­ reichen Luft- und Wasserbelastung, Abfallbeseitigung sowie Rückgewinnung von Kreislaufstoffen aus der Luft, dem Wasser und den Abfällen. Eine Materialverwertung ohne Reststoffe mit einem Produktionsverfahren ohne Umweltbeeinträchtigung wird in der Zukunft keine Standortprobleme, keine unfavorable Publizität kennen und im Markt dadurch begünstigt sein.

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Recycling

Das Thema soll in einen Grenzbereich der Materialwirtschaft führen, der durch die tagespolitischen Ereignisse immer größere Bedeutung für die Unternehmung gewinnt. Naturgemäß ist in einer marktorientierten Gesellschaft das verkaufs­ fähige Produkt da~ Objekt aller Anstrengungen und Leistungen. Produktion und Verkauf stehen im Blickpunkt, andere Bereiche werden als notwendig be­ trachtet, während das Gebiet der Entsorgung innerhalb der Unternehmung zu­ nächst ohne besondere Beachtung bleibt.

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Besonders die industriellen Abfallstoffe machen deutlich, daß es überschüssige Materialien im Sinne von Abfall nur dort gibt, wo die Beseiti-. gungskosten in ihrer Höhe die Kosten für die Rückführung in den Kreislauf noch nicht erreicht haben. In diesem Sinne ist auch die Regierung gut beraten, wenn sie in ihrem Abfallwirtschaftsprogramm dem Verursacherprinzip und nicht der Subventionierung von Recyclingverfahren das Wort redet. Allerdings sollte für mittelständische und kleinere Betriebe die Möglichkeit zur gemeinsamen Entsorgung erleichtert werden, ohne daß der Innovationswille dieses Wirtschaftszweiges entscheidend geschwächt wird.

Der Interessent legt dar, in welchem Aggregatzustand und in welcher Menge er bereit ist, die anfallenden Abfallstoffe abzunehmen. Bei einer entsprechenden Kostenerstattung ist der Erzeuger sogar bereit, die anfallenden Abfälle einer entsprechenden Nachbehandlung zu unterziehen, und erreicht, daß sie dem Interessenten als Rohstoffe zur Verfügung gestellt werden können. In allen Fällen tritt die Abfallbörse nur als Vermittler auf. 1. Faktoren ihrer Gründung Wenn Abfälle nichts anderes sind als Rohstoffe zur falschen Zeit am falschen Ort, dann liegt es nahe, eine Einrichtung zu schaffen, die durch Information die räumliche Benachteiligung egalisiert.

Umweltbericht 1976 der Bundesregierung, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1976. Das neue AbfallbeseitigungsreCht 1976, Weka Verlag, FaChverlag für Verwaltung und Industrie, Kissing 1976. Abwasser-Abgabengesetz, Weka Verlag, Kissing 1976. Informationsschriften von Herstellerfirmen: Imperial-Krauss-Maffei-lndustr ieanlagen GmbH, Report: Anlage zur Sondermüllverbrennung in Bayern. Keller-Peukert GmbH, IV. Müll-Kolloquium der Gruppe BSH-VKW am 28. und 29. 10. 1976 in Leverkusen. Claudius Peters GmbH, Abfallverbrennungsanlagen für Kommunen und Industrie.

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