Trainingsbuch Fernsehreportage by Martin Weiss

By Martin Weiss

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Vernetztes Wissen: Organisationale, motivationale, kognitive und technologische Aspekte des Wissensmanagements in Unternehmensnetzwerken

Martin Ahlert, Günther Blaich und Jan Spelsiek untersuchen, inwiefern motivationale Aspekte des Wissenstransfers, den move von Wissen beeinflussende Faktoren und technologische Aspekte zusammengeführt werden können, um als foundation zur systematischen Gestaltung des Wissenstransfers zu dienen. Sie entwickeln eine dating administration Balanced Scorecard zur Gestaltung und Evaluierung des Wissenstransfers in Unternehmensnetzwerken.

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Man fiebert mit, wechselt in seiner Sympathie durchaus mehrfach die Seiten und Perspektiven: einmal nervt das Mädchen in seiner Verweigerung, dann tut sie einem wieder leid. Mal nervt der (die) Coach, mal leidet man mit ihr und will mit ihr alle Bemühungen aufgeben. Zwei Kameras liefern ständig beide Protagonistinnen in gleichwertiger Weise. Gutes Reportage-Konzept. Die Fernsehreportage: Was ist das? 41 Die Schwächen der Reportage Alle Wirkungsweisen, alle Stärken, sind andererseits auch Schwächen, und umgekehrt, in der Reportage wie auch in anderen Formaten.

Wir haben darüber gesprochen, so wie wir über alles gesprochen haben, was uns widerfahren ist. Meine Frau ist strikt dagegen, sie sagt ich steh das durch. Ich bin da anderer Meinung, aber sie sagt nein. FRAU Obst: Es gibt für mich auch noch Dinge, die angenehm sind. Und warum soll ich… ich weiß es ist ganz schwierig. Im Hospiz erleben sie den Kampf um einen würdevollen Tod jeden Tag. Dorothea Becker gründete das Zentrum auch aus diesem Grund: Sie lehnt Sterbehilfe ab! Mit einer Todespille oder –spritze, so sagt sie, nehme man den Menschen etwas vom Leben.

Für sie mischen sie sich ein in die Situationen, für sie distanzieren sie sich auch wieder von den Menschen. Der Reporter ist Handlungsbevollmächtigter der Zuschauer. Er tritt in Aktion (manchmal, wenn subjektiv agierend) auch im Bild. Dies kann bis zur Fallstudie oder dem Selbstversuch gehen. Aus Themen werden dadurch Erlebnisse von und mit Menschen, samt ihren Emotionen. Diese in der Reportage vorgestellten Menschen werden zu Mitmenschen durch das gemeinsame Erleben. Reale Figuren statt Funktionsträger Wir haben es beim Reporter wie bei den Protagonisten mit „echtem“, lebenden Menschen zu tun.

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